Unsere Hunde


 

Vermittlungsbedingungen

Alle Vermittlungshunde sind gechipt und haben einen kompletten Impfschutz gegen:

  • Tollwut
  • Staupe
  • Parvovirose
  • Leptospirose
  • Ansteckende Leberentzündung
  • Zwingerhusten



Ablauf der Vermittlung
  1. Kontaktaufnahme mit uns bzw. der Pflegestelle (bitte teilen Sie uns hierzu Ihre Telefonnummer mit)
  2. Termin für gemeinsames Kennenlernen vereinbaren
  3. Ausfüllen einer Selbstauskunft
  4. mehrmalige Spaziergänge/Ausflüge (gerne auch einen ganzen Tag) und Kennenlernen eines eventuell bereits vorhandenen Hundes
  5. Vorkontrolle bei Ihnen Zuhause und Klären letzter Fragen
  6. Umzug gegen Schutzgebühr

 

 Spendenhöhe für Vermittlung: 150 - 300 € (je nach Größe, Alter und Rasse)

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Selbstauskunft
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Haltungsempfehlungen

 

 



Da wir meist nur sehr wenige Hunde bei uns im Verein haben, schauen Sie bitte auch unter "Privatvermittlung".


Ben

Geschlecht: männlich, kastriert
Geboren: ca. 2014
Rasse: Labrador-Retriever-Mischling
  • Ben_web

Beschreibung:

Ben wurde orientierungslos mitten auf einer großen Kreuzung aufgefunden. Trotz groß angelegter Suchaktion konnte dieser tolle Hund, bis heute, keinem Halter eindeutig zugeordnet werden. Einer der Gründe hierfür scheint Bens Gesundheitszustand – Ben leidet an primärer Epilepsie.

Momentan befindet sich Ben in seiner dritten Pflegestelle. Hier zeigt er sich liebevoll, verspielt, sehr intelligent sowie sehr sozial gegenüber dem Ersthund, Vögeln und Kindern im Alter von 3 bis 12 Jahren.

Ben liebt das Erlernen neuer Tricks und Zerrspiele, beobachtet sehr aufmerksam seinen Menschen und dessen Verhalten. Rassetypisch liebt Ben es zu apportieren - sei es sein Spielzeug oder, wenn er Aufmerksamkeit sucht, auch mal ein paar Socken. Ben ist hin und wieder recht tollpatschig, insbesondere auf glatten Oberflächen, was ihm zusätzlich einen lustigen Charakter verleiht. Ben kennt und versteht alle Grundkommandos plus einiger Tricks.

Jedoch zeigte sich Ben nicht von Anfang an so liebevoll. Die ersten Tage mussten konsequent Regeln und Grenzen etabliert werden. Von seinem Hang zur Aufregung abgesehen, zeigt Ben Leinenaggression, ist dominant und zudem besitzergreifend. Diese "dunkle Seite" führte bereits dazu, dass Ben aus den zwei vorherigen Pflegestellen, schon nach kurzer Zeit, zum Tierschutz zurück gebracht wurde.

Wir wünschen uns für Ben jemanden, der den tollen Hund in ihm sieht, den seine aktuelle Pflegestelle gerade erleben darf, der Bens Potential erkennt und weiterführend mit ihm arbeitet. Was auch zwingend notwendig ist, da Ben regelrecht um Training bettelt. Damit Ben für immer so toll bleibt, sollte sich der neue Halter wenigstens schon einmal mit dem Tier „Hund“ sowie der Rasse „Labrador“ auseinander gesetzt haben.

Das Thema Epilepsie rückt bei Ben eher in den Hintergrund. Die Anfälle sollten einfach als Teil von ihm gesehen werden, der ihn zu etwas außergewöhnlichem macht. Ihn vielleicht sogar zum Gefährten für ein bereits krankes Familienmitglied auszeichnet.


Wichtig:

Auf einer Skala von 1-10 bewegen sich die Anfälle zwischen 4-6. Ben mag kein Mitleid, man kann Ben durch seine Anfälle helfen und ist somit nicht hilflos. Die Kosten für Medikamente belaufen sich monatlich auf ca. 30 €.

Ein Kennenlernen in der Pflegestelle ist jederzeit möglich. Wer kann die Verantwortung für Ben übernehmen?


Kontakt:

Tierschutz Halle e.V.
0345 20 24 101
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 


tina

Geschlecht: weiblich
Geboren: 3-4 Jahre
Rasse: Schäferhund-Mix
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Beschreibung:

Ich heiße Tina und bin als Deutscher Schäferhundmix  2013 geboren. Meine Schulterhöhe beträgt 40 cm und ich erfreue mich bester Gesundheit. Geimpft bin ich bereits und gechipt werde ich noch dieses Jahr.

Leider wurde ich im Tierschutz abgegeben, weil ich es nicht gelernt habe, mit anderen Hunden auszukommen.
Meine neuen Menschen sollten hundeerfahren, liebevoll, konsequent und sportlich sein. Ich bin stubenrein. Allein sein kann ich ohne großes Gebell. Ich bin sehr verschmust.

Ein Hundesportverein würde mir sehr gut gefallen. Dort könnte ich lernen mit anderen Hunden gemeinsam zu trainieren und Spaß zu haben. Das Komando "Sitz" kann ich schon gut, zurück komme ich sofort. Meine Pflegemenschen wollen noch "Platz" und "Fuß" von mir, doch da weiß ich noch nichts mit anzufangen. Platz ist doch das mit auf dem Rücken legen und kraulen lassen?

Meine Pflegemenschen haben einen großen schwarzen Hütehund, der eigentlich mein Freund ist. Doch manchmal bin ich in meinem alten Muster und halte ihn mir auf Abstand. Ich weiß noch nicht, ob mir ein dauernder Zweithund gefallen würde.

Wer hat Interesse meinem Leben einen schönen Weg zu ebnen?
Bei Interesse bitte im Tierschutz Halle melden oder bei meinen Pflegemenschen unter der Tel.Nr.: 015152409834

 

Kontakt:

Pflegefamilie: 015152409834
Tierschutz Halle e.V.
0345 20 24 101
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 


Bärbel

 

Geschlecht: weiblich, nicht kastriert
Geboren: ca. 2012
Rasse: Herdenschutzhund, vermutlich Tornjak
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Beschreibung:

- Schulterhöhe ca. 65 cm, ca. 40 kg

Bärbel wurde von uns Anfang Dezember 2016 vom halleschen Tierheim übernommen. Dort lebte sie drei Jahre. Von ihrer Vorgeschichte wissen wir nur, dass sie bei einem älteren Ehepaar auf dem Hof mit weiteren Hunden und Katzen gelebt hat und die Frau nach dem Tod ihres Mannes mit den Tieren überfordert war. Die Haltungsbedingungen waren dort sehr schlecht, so dass das Veterinäramt die Tiere ins Tierheim brachte.

Im Tierheim hat sie sich immer fürchterlich aufgeregt, wenn Fremde an ihrem Zwinger standen, was für eine Vermittlung nicht gerade förderlich war. Da die Mitarbeiter des Tierheimes nicht über die Zeit verfügten, um mit ihr zu arbeiten, entschieden wir uns, sie zu uns in den Verein zu holen. Dafür mussten wir leider Bärbel in Narkose legen.

Bärbel lebt nun bei uns auf einem separaten Grundstück mit einer großen Hütte. Hier gebärdet sie sich nun nicht mehr wie eine Furie, sondern geht allem lieber aus dem Weg. Sie ist sehr ängstlich und misstrauisch. Bärbel muss erst wieder lernen (wenn sie es jemals kannte), dass Menschen ihr nichts Böses wollen und Vertrauen fassen. Sie ist aber bereits auf einem guten Weg dorthin und wir haben die Hoffnung, dass aus ihr auch einmal ein „normaler“ Hund wird.

Wer sich für Bärbel interessiert, sollte unbedingt über Erfahrung mit Herdenschutzhunden und über ein Haus mit großem Grundstück in ländlicher Umgebung verfügen. Darüber hinaus müssen die Interessenten bereit sein, sich in die Arbeit mit einzubringen, d.h. dass sie mindestens ein- bis zweimal wöchentlich in den Verein kommen.

Wer sich dieser Herausforderung stellen möchte, kann sich sehr gern, am besten per E-Mail, bei uns melden.


Kontakt:

Tierschutz Halle e.V.
0345 20 24 101
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!